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Das malen mit Ölfarben hat den Vorteil, dass die dabei benutzten Farben sehr langsam trocknen. Sind sie erstmal eingetrocknet, lassen sie sich nicht mehr lösen. Das hat den Vorteil, dass man nicht vorher aufgebrachte Farben mit neuen aufgetragenen Farben vermischen kann. Beim Malen mit Acrylfarbe besteht die Gefahr, das helle Töne, wie zum Beispiel Gelb, durch Pigmente von vorher aufgetragenen dunkleren Farben, abgedunkelt werden. Dabei verlieren die Farben meist ihre grelle Wirkung. Am besten für die Ölmalerei geeignet sind Borstenpinsel. Damit lassen sich die Farben wunderbar verteilen. Als Malgrund habe ich eigentlich immer eine Leinwand gewählt. Malplatten oder Malkarton sind ebenfalls geeignete Untergründe.
Es gibt vier verschiedene Vorgehensweisen bei der Ölmalerei. Die erste, die ich erläutern will ist die Technik, bei man auf einem trockenen Untergrund malt. Das kann eine neue Leinwand sein. Hierbei bleibt die aufgetragene Farbe in ihrem Ton bestehen, da sie sich nicht mit einer darunterliegenden anderen Farbe vermischen kann.
Die zweite Technik nennt sich Primamalerei und bedeutet so viel wie, dass sich die neu aufgetragene Farbe mit der darunterliegenden Farbe, von einem voherigen Anstrich, vermischt. So können interessante Farbverläufe enstehen.
Dann gibt es noch die Variante, die Impasto genannt wird. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um ein pastenartiges, dickes Auftragen der Ölfarbe. Die Technik lässt es zu, dass man Strukturen erhält. Dafür sollte man sich noch weitere Malwerkzeuge zulegen, wie zum Beispiel normale Spachtel oder bezahnte Spachtel.